{"id":32,"date":"2016-09-26T14:16:16","date_gmt":"2016-09-26T14:16:16","guid":{"rendered":"http:\/\/127.0.0.1\/wordpress\/?page_id=32"},"modified":"2017-01-24T17:04:27","modified_gmt":"2017-01-24T17:04:27","slug":"reiseberichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.insidetours.ch\/?page_id=32","title":{"rendered":"2014 Reisebericht Manitonquattrip"},"content":{"rendered":"<h2>Liebe Freunde, Bekannte und Mitmenschen<\/h2>\n<p>Das Leben wird immer mehr zu einem Mysterium und einem Wunder. Das immer st\u00e4rkere Ausbrechen aus meinen erlernten und vererbten Weltanschaungen wurde mit dieser Reise sehr unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Dieses Jahr wurde mir das Privileg zu teil, dass ich mit Story und Ellika w\u00e4hrend der Sommermonate von Mitte Mai bis Anfangs Oktober 2014 mitreisen durfte. Ich begleitete, unterst\u00fctzte, sorgte, organisierte und war da, wo immer ich konnte und es als hilfreich sah und empfand. Daneben konnte ich \u00fcberall teilnehmen, wo noch die Zeit daf\u00fcr \u00fcbrig war.<br \/>\nWir besuchten kleine Workshops von 8 Personen bis hin zu grossen Camps von 150 Teilnehmern. Von Kommunen (teils bestehend seit ca. 34 Jahren), die nicht mal eine Toilette haben ausser Shitpit, bis hin zu Kreisen, welche in einer Grossstadt wie Berlin schon seit ca. 6 Jahren funktionieren und Menschen miteinander verbinden und n\u00e4her bringen, durfte ich kennenlernen.<\/p>\n<p>So viele Eindr\u00fccke, dass sie kaum in Worte zu fassen sind! Das Ankommen in meiner Welt ist immer noch ein Ankommen. Die Welt, die ich verlassen habe, erscheint nicht mehr als die selbe, in die ich zur\u00fcck gekommen bin. Das macht sehr viele Gef\u00fchle und Gedanken&#8230; ein \u201eAnkommen\u201c eben. Auch mein Wunsch, nicht mehr in die selbe Welt zur\u00fcck zu m\u00fcssen, hat dazu beigetragen, dass ich die Welt, die ich als \u201ezuhause\u201c kannte, heute mit anderen Augen sehe.<br \/>\nIch habe ziemlich schnell auch die Erfahrung gemacht, dass dar\u00fcber reden nicht wirklich f\u00fcr ein Verst\u00e4ndnis bei den Mitmenschen sorgt. Es muss irgend ein spezieller Spirit sein, welcher im \u201eWeg des Kreises\u201c Menschen in ihrem Innersten ber\u00fchrt und sie erahnen l\u00e4sst, was es heisst, Mensch auf Mutter Erde zu sein. Und um dieses Empfinden zu beschreiben, fehlen mit immer noch die Worte&#8230;<\/p>\n<p>Manitonquat Medicine Story und seine Begleiterin Ellika Linden reisen gemeinsam seit etwa 34 Jahren in Europa von Ort zu Ort und lehren dieses Leben im Kreis. Seine Fragen \u00fcber die Welt f\u00fchrten Story auf diesen Weg, auf welchem er sich zur\u00fcck an seine indianischen Wurzeln wandte und viel Wissen und Erfahrungen \u00fcber die alten Kulturen der Erde erleben durfte. Was sich daraus ergab, erlebt man in den Camps, sp\u00fcrt man in seiner Haltung, Weltanschauung und Begegnug mit ihm und Ellika.<\/p>\n<p>Zu meiner Aufgabe kam ich durch das Leben, wie ich das nennen w\u00fcrde; das Leben, was ich immer mehr und mehr als Mysterium und unendlich aufregende Erlebnisreise zu begreifen lerne&#8230;<br \/>\nHierbei ist mir das Aufeinandertreffen von meinen Lebensbahnen und den Bahnen von Story und Ellika ein deutlichstes Zeichen wie das Wunder \u201eLeben\u201c arbeitet und funktioniert. Ein Beispiel:<br \/>\nIn meinem Freundeskreis war bekannt, dass ich eine Ausbildung als Erlebnisp\u00e4dagoge mache. Eine liebe Freundin hat dies im Freundeskreis ihres Partners weiter erz\u00e4hlt. Mittlerweile ein Freund aber damals mir noch ein v\u00f6llig unbekannter Mensch, hat diese Information aufgenommen. Er suchte n\u00e4mlich noch jemanden f\u00fcr die Kinderbetreuung in einem \u201eSommercamp\u201c in \u00d6sterreich f\u00fcr 10 Tage. Er hat herum telefoniert bei seinen Freunden. 3 Personen hatte er bereits erfolglos angerufen. Anstatt einfach ab zu warten und es sp\u00e4ter nochmal zu versuchen, entschied er sich, noch eine vierte Person anzufragen. Diese vierte Person war ich. Ohne gross zu wissen, was das Sommercamp wirklich ist, nur dass es dort \u201erichtige\u201c Indiander g\u00e4be, bewog mich und meinem Gef\u00fchl, zu zusagen.<\/p>\n<p>Und nun: Durch kleinste Ereignisse, welche manchmal von anderen Menschen verursacht werden (und es gab in meiner Geschichte noch mehr solcher hauchd\u00fcnnen Entscheidungen), wurde St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck diese Reise an meine Lebensbahn herangetragen oder meine Lebensbahn somit in eine Richtung gelenkt, welche zu einem wirklich grossen \u201eImpact\u201c Eindruck\/Abdruck in mir f\u00fchrte.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><em>&#8220;Mitten in meinem Leben stehend&#8230; und auf einmal war es da&#8230; zuerst z\u00f6gerlich und mit Angst nahm ich all meinen Mut und LEBTE !!!&#8221;<\/em><\/h4>\n<p>Dieses Ereignis l\u00e4sst mich ganz deutlich f\u00fchlen, dass die Sch\u00f6pfung, jede einzelne Sekunde etwas bereithalten k\u00f6nnte f\u00fcr jeden von uns, etwas, das man sich in den k\u00fchnsten Phantasien nicht ausmalen kann. Das ist Leben!<br \/>\nIch war mit einer Freundin gerade auf dem Weg am See um zu baden. Es war sommerlich warm und wir redeten und liefen an den Badeort, wie schon so oft. Mein Handy klingelte und dieser unbekannte Mensch rief mich an und fragte, ob ich diese besagte Kinderbetreuung machen m\u00f6chte&#8230; das Gef\u00fchl dabei war Freude und Offenheit und Neugier. Somit war ein erstes Zusammentreffen von mir mit dem Weg des Kreises und Story und Ellika auf meiner Bahn. Es folgten noch weitere Ereignisse, die letztlich in eine gemeinsamen Reise durch Europa m\u00fcndeten.<\/p>\n<p>Auf dieser Reise lernte ich unz\u00e4hlige Menschen und Orte kennen. Es gab unz\u00e4hlige Eindr\u00fccke und ich hatte wenig Raum und Zeit, alles in mich sacken zu lassen. Doch merkte ich, wie mein Gef\u00fchl so nah bei mir war. Manchmal musste ich weinen, als ich mein Herz an einem Ort bei liebgewonnenen Br\u00fcdern und Schwestern liess. Ich durfte erfahren, was Leben sein kann und wie viel M\u00f6glichkeiten wir besitzen, um es zusammen sch\u00f6n zu haben. Welche Kraft wir Menschen besitzen, um uns gegenseitig ein Paradies zu schenken. Auch habe ich sehen und lernen d\u00fcrfen, wie weit wir uns schon voneinander entfernt haben, von uns selbst und von der Sch\u00f6pfung. Die Verletzungen in den Menschen sind tief, und sitzen manchmal fast unerreichbar tief, auch in mir. Und doch, die Erinnerung, was ein Mensch sein kann und was er von Geburt an Sch\u00f6nes in unsere Welt bringt, l\u00e4sst mich erstrahlen vor Freude was wir sind.<\/p>\n<p>Liebe Menschen, Br\u00fcder und Schwestern, ich danke euch f\u00fcr all die Begegnungen in allen Facetten und Farben. F\u00fcr alle Geschenke und Unterst\u00fctzung, durch Hilfsbereitschaft, Spenden, Freundlichkeit, dem Gef\u00fchl willkommen zu sein, lieben Gedanken, l\u00e4cheln und offenen Herzen, die ich erhalten durfte, bedanke ich mich aus tiefstem Herzen. Ich w\u00fcnsche mir, euch allen wieder zu begegnen, mehr Zeit mit euch zu verbringen, euch zu zuh\u00f6ren und euch zu erz\u00e4hlen, euch kennnen zu lernen und mit dem Herzen zu sehen und zu lieben.<\/p>\n<p>Bis dann, wenn uns der Fluss des Lebens wieder zusammen f\u00fchrt&#8230;<\/p>\n<p>alles Liebe<\/p>\n<p>Simon Jamnik<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Freunde, Bekannte und Mitmenschen Das Leben wird immer mehr zu einem Mysterium und einem Wunder. Das immer st\u00e4rkere Ausbrechen aus meinen erlernten und vererbten Weltanschaungen wurde mit dieser Reise sehr unterst\u00fctzt. 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